19.06.2009: Zuckertütenfest in der KITA "Nemzer Rasselbande"

Dass Zuckertüten nur bei Sonnenschein wachsen, muss ein Gerücht sein. Denn was die 5 Schulanfänger der Waldgeister-Gruppe der Nemzer Rasselbande am Freitag, den 19.06.  im Jahr des regenreichen Spätfrühlings vom Zuckertütenbaum ernten konnten, hatte jeweils eine beachtliche Länge, einen ordentlichen Umfang und war kindgerecht gehaltvoll. Vielleicht lag es ja aber auch an den Zaubersprüchen, die sich die 2 Jungen und 3 Mädchen Tag für Tag am Baum ausdachten und aufsagten. Egal - ohne weiter die optimalen Zuckertütenwachsbedingungen analysieren zu wollen: Es herrschten große Freude und ausgelassene Stimmung an diesem Nachmittag am und im Nöbdenitzer Wald. Mit einem sehr rhythmischen und musikalischen Programm verabschiedeten die Kinder der Wiesenkobolde die Großen in ihren neuen aufregenden Lebensabschnitt. Und auch die Schulanfänger zeigten ihren Eltern und "Nachfolgern" einen Teil dessen, was sie im Kindergarten gelernt hatten. Nach einer Stärkung mit Kuchen und Tee ging es auf eine spannende Schatzsuche quer durch das Nöbdenitzer Gehölz, als deren Ziel sich die Rothenmühle heraus stellte. Dort warteten auf die Kinder - neben dem Schatz - Ponys zum Reiten, eine Hüpfburg, viele Spiele, ein Lagerfeuer mit Knüppelkuchen und die liebevolle Bewirtung durch die "Rothenmüller". In der Dämmerung "bewaffneten" sich alle Kinder mit Taschenlampen und Laternen und machten sich zurück auf den Weg in den Kindergarten, wo die Kinder - soweit Lust, Mut und z.T. Muttis Unterstützung vorhanden - übernachten konnten. Morgens um acht trafen sich dann alle - groß und klein - nochmals zu einem gemeinsamen Frühstück in der Kita ein.

Auch das Zuckertütenfest ist wie so viele Aktivitäten von der Zusammenarbeit von Kita, Eltern und zahlreichen fleißigen Köpfen und Händen abhängig, um etwas schönes für die Kinder organisieren und umsetzen zu können - aus diesem Grund an ALLE, die zum Gelingen der diesjährigen Kindergarten-Abschieds-Party beigetragen haben - ein ganz großes Dankeschön! Nicht nur daran werden sich unsere Schulanfänger immer wieder gern zurück erinnern.

M. Quaas