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Jugendarbeit vom Aussterben bedroht +++
Im Zuge immer knapper werdender Gelder auf Bundes- und Landesebene müssen
Sparmaßnahmen getroffen werden - aus unserer Sicht ist es aber
problematisch, dass dies zuallererst die sogenannten "freiwilligen"
Leistungen - also auch Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen
betrifft. Im Sommer flatterte in der Gemeinde Nöbdenitz ein Schreiben vom
Jugendamt ABG ein, indem angedroht wurde, dass es sein könne, dass das
Land Thüringen und der Landkreis ab Januar keine Gelder mehr zur Mobilen
Jugendarbeit Nöbdenitz beisteuern können bzw. wollen - dies würde ein
Reduzieren auf praktisch nichts bedeuten, denn schon jetzt sind 25
professionelle Stunden pro Woche nicht das, was der tatsächlichen
Arbeitszeit entspricht - aber immerhin besser als nichts. Wir wollen und
können uns nicht vorstellen, was es für viele Kinder und Jugendliche der
Gemeinde und das dörfliche Leben bedeuten würde, wenn es hier keine
Jugendarbeit, keinen ausgebildeten Ansprechpartner mehr gibt. Aus diesem
Grund bitten wir alle um eine Unterschrift auf unseren Listen, die mit
einem Schreiben an das LRA Altenburger Land - den Landrat sowie das
Jugendamt, den Kreisjugendring sowie an die Gemeinde Nöbdenitz gesandt
wird.
eine Initiative interessierter Eltern und Jugendlicher
Mit diesen Listen werden in nächster Zeit
Jugendliche durchs Dorf gehen und um Unterschriften bitten. Auch im
G-Markt und in der KITA werden welche ausliegen.
(November 2005) |
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