Botschafter des Altenburger Landes
unterwegs im Baltikum

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Am 24. Mai wurde in der größten barocken Schloss-

   anlage Lettlands die Ausstellung des Museums

   Burg Posterstein „Wo ich einst residierte, wo ich

   Fürstin des Landes war“ eröffnet. In der einstigen

   Residenz der Herzöge von Kurland werden mit der

   zuvor schon in Posterstein selbst und im

   französischen Schloss Valencay gezeigten Schau

   wichtige Lebensstationen der Herzogin Anna

   Dorothea von Kurland sichtbar. Eine dieser

   Stationen sind die Schlösser Löbichau und

   Tannenfeld, wo die Herzogin zwischen 1794 und

   1821 einen bekannten Musenhof unterhielt. Neben

   den Ausstellungstafeln gibt es nunmehr auch den

   dazu gehörigen Katalog in einer lettischen Fassung.

 

   Bis zum 1.September werden die zahlreichen

   Besucher Ruhenthals (200.000 jährlich) so

   Gelegenheit haben einiges über den Landkreis zu

   erfahren. Bereits zur Eröffnung kamen fast 2.000

   Gäste, unter ihnen die lettische Kulturministerin

   und der deutsche Botschafter in Lettland. Mit dabei

   waren auch 16 Vertreter des Museumsvereins Burg

   Posterstein, die sich speziell für diese Ausstellung

   auf eine 3800 km lange Reise ins Baltikum

   begeben hatten.

 

   Gern griffen die lettischen Museumskollegen den

   Postersteiner Vorschlag auf, 2011 zum 250.

   Geburtstag der Herzogin von Kurland eine

   gemeinsame Ausstellung vor zu bereiten. Dies soll

   dann ganze im Sinne der Herzogin wiederum ein

   wahrhaft europäisches Projekt werden.

   Unterstützt wurde das Vorhaben von der

   Bürgerstiftung Altenburger Land und der AVS Auto

   Scholz GmbH, Gera.