Die Mühle befand sich rechts am Wege zum Rittergut, ein großes Wasserrad trieb die schweren Mahlsteine an. Das Wasser der Sprotte, welches das alte Herrenhaus umgab, trieb das Mühlenwerk. Anfangs gehörte die Mühle zum Gut, wurde aber später Eigentum eines Müllers. Im Jahre 1727 hieß der Müller Johann David Perdes. 1784 brannten die Mühle und einige Wirtschaftsgebäude des Rittergutes ab. Erst im Jahre 1908 kaufte der Kammerherr von Thümmel die Mühle, um dort ein kleines Elektrizitätswerk zu betreiben. Das Sprottenwehr wurde erneuert, der Mühlgraben ausgebaut und vom Herrenhaus an durch einen mit Ziegeln gewölbten Kanal bis zur Mühle geführt. Die Dorfstraße und auch die angrenzenden Gebäude mussten untertunnelt werden, um das abfließende Wasser in der Nähe des Pfarrteiches wieder in die Sprotte zu leiten.

Seit dem Jahre 1911 erhalten unsere Dörfer elektrischen Strom durch die Überlandzentrale „Osterland“ Ronneburg.

Im Nöbdenitzer Wald, in der Nähe des Wehres, wurde 1870 in einem verlassenen Steinbruch ein Eiskeller gebaut.

Im Jahre 1946 wollte man die guten Ziegelsteine des Kellers für den Bau von Neubauernhäusern gewinnen, dabei stürzte über Nacht das Kellergewölbe ein.  Heute kann man noch die Einbruchstelle im Walde sehen.