Die sogenannte „1000jährige Eiche" kaufte Hans Wilhelm von Thümmel der Pfarrgemeinde ab und ließ sich, seiner romantischen Mentalität entsprechend, in den Wurzeln des Baumes eine Grabstätte einrichten. Die Eiche (Quercus robur) ist eine der mächtigsten Eichen Deutschlands.  

Eine Untersuchung der Grabstätte (Ernst Bräunlich, Posterstein, 1959) ergab folgenden Befund:

Der Hohlraum im Stamm der Eiche, dessen Ritzen mit Moos ab­gedichtet wurden, war als eine Art Andachtsraum ausgestaltet.

Auf einer Sitzbank aus einem hohlen Weidenstamm konnte man des Toten gedenken. Eine Holzkonsole mit einer defekten Vase und metallische Reste von Kranzschleifen belegen das genauso wie eine kleine vergitterte Öffnung zur Straße hin.

Der Boden wies nach einer Baumerdeschicht eine ungefähr 20 cm dicke Kalkschicht über der gemauerten, mit Kalkputz ausgeworfenen und mit drei Natursteinplatten überdeckten Gruft auf. Der Tote liegt auf dem Sargunterteil quer zur vorbeiführenden Dorfstraße mit dem Kopf in südlicher Richtung.